Rüstungspolitik des Bundesrates

Die Rüstungspolitik definiert die Art und Weise, wie die Rüstungsbeschaffung in ihren Grundzügen erfolgen soll. Sie umfasst alle Phasen des Rüstungsablaufs: Neben Evaluationen und Beschaffungen als Kernaktivitäten auch Instandhaltung sowie Entsorgung von Rüstungsgütern. In diesem Zusammenhang regelt sie Fragen der nationalen und internationalen Kooperation mit der Industrie. Zudem hat die Rüstungspolitik auch zum Ziel, durch Beschaffung von Wissen und Know-how, die Beherrschung der notwendigen Technologiefähigkeiten im Sicherheits- und Rüstungsbereich zu gewährleisten.

Industriebeteiligungen

Der Bundesrat hält in seinen Grundsätzen für die Rüstungspolitik vom 30. Juni 2010 folgendes fest: Offset- oder Kompensationsgeschäfte bei Beschaffungen im Ausland haben sich rüstungs- und wirtschaftspolitisch bewährt. Offsetgeschäfte sollen weiterhin dazu dienen, der Schweizer Industrie den Zugang zu ausländischen Märkten zu öffnen bzw. ihre Stellung in diesen Märkten zu stärken. Offsetgeschäfte sollen insbesondere auch zum Erwerb von zusätzlichem Wissen und Know-how führen, um damit zusätzliches Auftrags- und Exportvolumen zu generieren, soweit die Schweizer Industrie ihre Leistungen zu wettbewerbsfähigen Bedingungen anbieten kann. Die konkrete Ausgestaltung der Offset-Politik erfolgt durch die armasuisse.

Offsetgeschäfte

Am 1. Januar 2010 hat ein Industriebeteiligungsbüro in Bern seinen Betrieb aufgenommen. Ziel dieses Offset-Büros ist eine Optimierung der Zusammenarbeit und Koordination zwischen armasuisse und Industrie im Bereich der Umsetzung von Offset-Verpflichtungen. Das Büro unterstützt und berät die Schweizer Industrie während des gesamten Offsetprozesses.
 

Dokumente


Recht & Offset Kasernenstrasse 19
CH-3003 Bern

Patrick Anliker

Tel. +41 58 484 29 15


Per Magnus Larsson

Tel. +41 58 464 56 83


Offset Büro Bern (OBB)

Heinz König
Tel. +41 58 464 70 38


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