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MitteilungVeröffentlicht am 30. November 2023

Videopodcast SDRZ «Die vielschichtige Herausforderung der Drohnenabwehr»

Das Schweizer Drohnen- und Robotik-Zentrums SDRZ von armasuisse Wissenschaft und Technologie (W+T) hat gemeinsam mit der Digital Society Initiative (DSI) der Universität Zürich einen Videopodcast zum Thema «Die vielschichtige Herausforderung der Drohnenabwehr» erstellt. Darin wird in sieben Folgen die Thematik der Drohnenabwehr von kleinen Drohnen behandelt. Noemi Schenk vom SDRZ leitet durch die einzelnen Folgen, bei welchen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Drohnenabwehr, Technologie, Recht und Militär ihr Wissen einbringen. Ziel dieses Projektes ist es, unterschiedliche Bereiche rund um diese Drohnen zu beleuchten und dadurch einen Überblick zu diesem aktuellen Thema zu erhalten. Dieser Videopodcast wurde von Prof. Markus Christen, DSI, sowie dem Multimedia & E-Learning Services (MELS) der Universität Zürich unterstützt.

Einführung in die Drohnenabwehr

Zur Einführung in das Projekt «Die vielschichtige Herausforderung der Drohnenabwehr» wird das Thema Drohnen, deren schnelle gesellschaftliche Verbreitung sowie deren Abwehr näher erklärt. Unterstützend wirkt das SDRZ mit den Experten Dr. Mark Höpflinger (Leiter SDRZ) und Joe Boucher (Wissenschaftlicher Projektleiter SDRZ).

Technologie und technologische Weiterentwicklung – Einführung

In der ersten Teilfolge «Technologie und technologische Weiterentwicklung» wird die Entwicklung der Drohnentechnologie beleuchtet. Weiter wird die heutige Drohnentechnologie diskutiert und mögliche Entwicklungen für die Zukunft wie die Schwarmtechnologie erläutert. Als Experte tritt Prof. Dr. Roland Siegwart vom Institute of Robotics and Intelligent Systems (IRIS) der ETH Zürich auf.

Technologie und technologische Weiterentwicklung – Chancen und Gefahren

Die zweite Podcastfolge betrachtet die Drohnentechnologie und deren Weiterentwicklung und erläutert Chancen und Gefahren der Nutzung von kleinen Drohnen. Chancen werden darin erkannt, dass das Risiko für Menschen minimiert werden kann, indem Drohnen beispielsweise in der Rettung eingesetzt werden. Gefahren werden beispielsweise in der Technologie selbst sowie bei missbräuchlichem Einsatz gesehen. Auch hier wird das Know-How von Prof. Dr. Roland Siegwart des Institute of Robotics and Intelligent Systems (IRIS) der ETH Zürich beigezogen.

Rechtliche Aspekte der Drohnenabwehr

Es stellen sich rechtliche Fragen bei der Nutzung von kleinen Drohnen. Dies hat dazu geführt, dass Regulierungen und Vorschriften für diese kleinen Systeme zugenommen haben. Trotz dieser Regulierungen können weiterhin Rechte wie der Persönlichkeits- und Datenschutz, das Strafrecht und das Eigentumsrecht verletzt werden. Sandra Bodmer, Head of Section - UAS authorisation and oversight beim Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL), erläutert als Expertin diese Aspekte.

Herausforderungen bei der Drohnenabwehr - Allgemeine Drohnentechnologie und ihre Abwehr

In der ersten Studiofolge mit Divisionär René Wellinger vom Kommando Heer wurde ein allgemeiner Fokus auf den Einsatz und die Abwehr von kleinen Drohnen gelegt. Dabei werden auch Erfahrungen aus aktuellen Kriegs- und Krisenregionen erläutert.

Herausforderungen bei der Drohnenabwehr - Einsatz und Abwehr von Drohnentechnologie im Kommando Heer

In der zweiten Teilfolge mit Divisionär René Wellinger wird das Kommando Heer als Anwendungsbeispiel beigezogen. Konkret wird aufgezeigt, wie Drohnen eingesetzt werden und wie deren zukünftige Rolle beim Heer aussehen könnte.

Die vielschichtige Herausforderung der Drohnenabwehr - Schlussfolgerungen des SDRZ

Die Abwehr von kleinen Drohnen ist ein aktuelles Thema, das aufgrund der rasanten Entwicklung laufend beobachtet werden muss. Joe Boucher, wissenschaftlicher Projektleiter des SDRZ, fasst in seinem Fazit die wichtigsten Aspekte aus den Folgen des Videopodcasts zusammen. Aus seiner Sicht besteht die Drohnenabwehr aus mehr als der Eliminierung von solchen Systemen. Diverse interessante Punkte, die in der Videopodcast-Serie angesprochen wurden, gilt es nun gemeinsam mit Partnern zu analysieren, zu hinterfragen sowie weiterzuverfolgen.