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MitteilungVeröffentlicht am 25. August 2025

Stromausfall bei Logistikbauten der Armee in Thun simuliert

Resilienz | Was passiert auf einem Waffenplatz, wenn plötzlich der Strom ausfällt? Genau das hat armasuisse zusammen mit der Logistikbasis der Armee (LBA) im Armee- und Logistikcenter in Thun getestet. Anlässlich eines «Stresstests» wurden die Gebäude und Infrastrukturen überprüft, ob die Versorgungssicherheit bei einem Stromausfall gewährleistet ist.

Der Stresstest wurde im Frühjahr im Armee- und Logistikcenter Thun durchgeführt. Das Testteam – bestehend aus armasuisse und der Logistikbasis Armee (LBA) – simulierten an einem Samstagmorgen einen Stromausfall auf dem Armeelogistikareal. Dabei wurde der Notstrombetrieb eingeleitet und verschiedene Testszenarien geprüft. Die Tests haben ein Gesamtbild vermittelt, ob die Sicherheit des Betriebes und somit des Areals gewährleistet ist.

Erfolgreiche Umsetzung des Pilotprojektes

Der Testtag war in zwei Phasen unterteilt:

  • Kurztest am Morgen: 15 Minuten Stromausfall – ein schneller Check, ob die Notstromsysteme zuverlässig anspringen.
  • Härtetest am Nachmittag: Vier Stunden ohne Netzstrom – mehrere Kontrollgänge, Systemchecks und Echtzeitbeobachtungen.

Nach Abschluss versetzte das Team die Anlagen wieder in den Normalbetrieb. Alle vorgenommenen Tests konnten erfolgreich durchgeführt werden. Die Notstromversorgung funktioniert zuverlässig bei einem Netzausfall. Damit ist klar: Das Armee- und Logistikcenter Thun ist auch bei einem ungeplanten Unterbruch einsatzbereit.

Stresstest kurz erklärt

Stresstests für Gebäude und Infrastrukturen werden durchgeführt, um die Resilienz der Systeme in verschiedenen Risikosituationen zu prüfen. Dies ist insbesondere wichtig in Europa angesichts zukünftiger Herausforderungen wie einer potenzielle Strommangellage. Stresstests helfen, mögliche Schwachstellen aufzudecken und liefern wertvolle Erkenntnisse zur Versorgungssicherheit, die auch für vorsorgliche Massnahmen an anderen Standorten genutzt werden können.