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MitteilungVeröffentlicht am 7. März 2024

Mitarbeitender ist Teil der neuen Staffel von «SRF bi de Lüt – Heimweh»

Der langjährige armasuisse-Mitarbeitende und Leiter des Projekts ADS 15, Tobias Burch, ist ab dem 8. März 2024 in der neuen Staffel von «SRF bi de Lüt – Heimweh» zu sehen. Im Interview erzählt er, was ihn und seine Frau dazu bewogen hat, ihre Geschichte im Fernsehen zu erzählen und wie er die Dreharbeiten mit SRF erlebt hat.

07.03.2024 | Samanta Leiser, Kommunikation, strategischer Stab

Bild von Tobias Burch

Wie ist es dazu gekommen, dass du und deine Frau Jackie Teil der sechsten Staffel von «SRF bi de Lüt – Heimweh» geworden seid?

Im Jahr 2020 habe ich während meiner Stationierung in San Diego ein Interview für die Radiosendung «Fünfte Schweiz» von SRF gegeben. Eine Redaktorin von «SRF bi de Lüt» hatte sich damals notiert, dass Jackie und ich in ein bis zwei Jahren zurück in die Schweiz kommen und vermutlich Heimweh haben werden. Das SRF hat sich stark für diese Heimweh-Geschichte interessiert und uns schliesslich kontaktiert. Zudem habe ich selbst seit Jahren gerne die Sendungen übers Auswandern mitverfolgt. So haben Jackie und ich uns dazu entschieden, auch unsere Geschichte zu erzählen.

Wie hast du die Dreharbeiten wahrgenommen?

Positiv war für mich, dass wir uns konkret mit der Heimweh-Situation beschäftigen mussten, denn die Redaktorin wollte mehrmals im Monat immer genau wissen, wie die Situation bei uns ist und was uns beschäftigt. Diese Fragerei hat uns quasi dazu gezwungen, uns intensiver mit der Situation auseinanderzusetzen und sofort einen Entscheid zu fällen, um die Fragen beantworten zu können.

Was werden wir in den Sendungen von dir erfahren?

Die Filmcrew von SRF hat uns letztes Jahr über mehrere Tage in verschiedenen Situationen begleitet. Nur ein kleiner Teil der Aufnahmen wird schlussendlich ausgestrahlt. Welche Szenen selektiert worden sind, wissen wir nicht. Mit gezielter Szenenauswahl wird unsere Geschichte wohl in die eine oder andere Richtung betont dargestellt werden. Sicher ist, dass viele Eindrücke aus meinem Privatleben und auch meine Verbundenheit zu armasuisse und meinem Projektteam gezeigt werden.

Du sprichst deinen Job an: Woher stammt deine starke Verbundenheit zu armasuisse?

Für mich als Projektleiter von ADS 15, welches eines der Top-Projekte des VBS ist, sind die vielfältigen Aufgaben sehr interessant. Nebst der eigentlichen Projektarbeit ist vor allem die Kommunikation an das Top-Level-Management und die Politik ein wichtiger und anspruchsvoller Faktor. Ich bin dankbar, kann ich auf die Unterstützung von verschiedenen Fachleuten innerhalb von armasuisse zählen, damit die Kommunikation eine hohe Qualität erreicht. Besonders verbunden fühle ich mich mit meinem Team, welches mir viel Vertrauen schenkt und die Arbeiten tatkräftig anpackt. Ich lache auch gerne mit meinen Arbeitskolleginnen und -kollegen über die aussergewöhnlichen Situationen, die wir im Projekt erleben dürfen.

Morgen Abend wird die erste Folge der Serie ausgestrahlt: Worauf bis du am meisten gespannt?

Besonders gespannt bin ich auf die Szenen, bei denen Jackie und das Kamerateam alleine unterwegs waren. Ich weiss nicht, was damals genau gefilmt wurde und bin deshalb gespannt, was Jackie berichten wird.

Die Sendungen mit Tobias und Jackie werden an folgenden Daten auf SRF 1 ausgestrahlt:

  • Freitag, 08.03.2024, 20:05–21:00 Uhr
  • Freitag, 15.03.2024, 20:05–21:00 Uhr
  • Freitag, 22.04.2024, 20:05–21:00 Uhr
  • Freitag, 05.04.2024, 20:05–21:00 Uhr

Tobias Burch startete im Mai 2010 seine Karriere bei armasuisse im Kompetenzbereich Luftfahrtsysteme. Damals beschäftigte er sich mit der Beschaffung von Flugzeug-Simulatoren, danach ist er für knapp fünf Jahre in San Diego bei der U.S. NAVY als F/A-18 Liaison Officer stationiert worden, wo er 2016 seine heutige Frau Jackie kennengelernt hat. Schon vor der Auslandstationierung war Tobias im Bereich Drohnen tätig. So konnte er nach seiner Rückkehr aus den USA Anfang 2022 die Leitung des Projekts Aufklärungsdrohnensystem (ADS 15) übernehmen.

Während der Auslandstationierung hat Tobias ein Flugzeug gebaut und als Privatpilot viele Flugreisen quer durch die USA und bis nach Alaska gemacht. Wegen der «Aviatikfreundlichkeit» und besonders aufgrund von Jackies Familie ist das Heimweh nach den USA seit der Rücksiedlung in die Schweiz ein zentrales Thema für das Paar.

Mehr vom Leben und den Flugabenteuern von Tobias und Jackie Burch gibt es auf Instagram unter @cubtrekking.