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ISTAR Forschungsworkshop mit Deutschland in Thun durchgeführt

Am 15. und 16. November 2022 führte armasuisse Wissenschaft und Technologie in Thun einen zweitätigen Forschungsworkshop mit ihren Partnern aus Deutschland und der Schweiz durch. Im Fokus standen der gegenseitige Austausch unter anderem zu Themen wie kognitives Radarverfahren, Drohnendetektion oder moderne Tarnung. Zusätzlich zu dem Workshop besichtigten die Teilnehmenden die Labore der Fachbereiche Kommunikation und elektromagnetischer Schutz sowie Sensorik.

12.12.2022 | Peter Wellig, Forschungsmanagement und Operations Research, armasuisse Wissenschaft und Technologie

Gruppenfoto der Teilnehmende des Forschungsworkshops auf der Treppe bei armasuisse Wissenschaft und Technologie in Thun
Teilnehmende des 16. ISTAR Forschungsworkshops bei armasuisse Wissenschaft und Technologie vor dem Hauptgebäude in Thun.

Dr. Peter Wellig, Forschungsprogrammleiter bei armasuisse Wissenschaft und Technologie (W+T), konnte am 15. November 2022 40 Teilnehmende der Forschungskooperation aus Deutschland und der Schweiz in Thun begrüssen. Im Gegensatz zu den beiden letzten Jahren konnte der diesjährige und bereits 16. Workshop zwischen beiden Ländern in physischer Präsenz durchgeführt werden. Während zwei Tagen tauschten sich die Teilnehmenden in sieben Arbeitsgruppen wie auch in Plenumspräsentationen zu ihren gemeinsamen Aktivitäten im Bereich ISTAR (Intelligence, surveillance, target acquisition, and reconnaissance; Deutsch: Nachrichtenwesen, Überwachung, Zielerfassung und Aufklärung) aus. Das betraf Aktivitäten zu Synthetic Aperture Radar (SAR), Passivradar, kognitive Radarverfahren, Hyperspektralsensorik, Drohnendetektion und moderne Tarnung. Weiter wurden erste vielversprechende Resultate aus den diversen gemeinsamen diesjährigen Forschungsexperimenten präsentiert und diskutiert. Als Abschluss an den Workshop besichtigten die Teilnehmenden die Labore der Fachbereiche Kommunikation und elektromagnetischer Schutz sowie Sensorik von armasuisse W+T.

Länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen Beschaffungsämtern und Forschungsinstituten

Die Forschungskooperation zwischen Deutschland und der Schweiz im ISTAR-Bereich basiert auf vier technischen Vereinbarungen zwischen den beiden Beschaffungsämtern Bundesamt für Rüstung und des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Ziel dieser Forschungskooperation ist die Nutzung von Synergien sowie den Wissensaustausch zu fördern, beispielsweise in Form von gemeinsamen Beurteilungen von Forschungssensoren im Feld. Auf Schweizer Seite werden die Beiträge durch die beiden Forschungsprogramme Aufklärung und Überwachung und Kommunikation von armasuisse W+T koordiniert. Auf deutscher Seite sind die Wehrtechnische Dienststelle für Informationstechnologie und Elektronik in Greding und die Wehrtechnische Dienststelle für Schutz- und Sondertechnik in Oberjettenberg für die Forschungskooperation zuständig. Miteingebunden in die Kooperation sind Forschende der Universitäten Bern und Zürich wie auch Forscherinnen und Forscher aus drei Fraunhofer Instituten. Für den Wissenstransfer sorgen die beteiligten wissenschaftlichen Projektleiter von armasuisse W+T. Sie nehmen an dem jährlich stattfindenden Workshop teil und sind in binationale Forschungsprojekte und Experimente eingebunden.

Der nächste Workshop findet im November 2023 in Deutschland statt und wird durch Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer Institutes für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) aus Ettlingen (Deutschland) organisiert.


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