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Weiterentwicklung Waffenplatz Thun: Baustart der 1. Etappe

Die 1. Etappe der Weiterentwicklung des Waffenplatzareals dient dem Ersatz der noch in Lyss stationierten Instandhaltungsschule und deren Konzentration in Thun. Sie umfasst den Bau von drei Hallen, die in nachhaltiger Holz-Systembauweise erstellt werden. Mit dem Spatenstich am 07.07.2021 beginnen die Bauarbeiten, die im Jahr 2024 voraussichtlich abgeschlossen werden.

08.07.2021 | armasuisse Immobilien, Kommunikation

Weiterentwicklung Wpl Thun: Baustart der 1. Etappe
Thomas Hungerbühler (Bauleiter), Oberst i Gst Marc Gugelmann (Kommandant Instandhaltung UOS/RS 43), Stefan Geiser (Projektleiter Bauherr armasuisse Immobilien), Oberst i Gst Hans Jörg Diener (Kommandant Waffenplatz Thun), Ronald Wüthrich (Leiter Baumanagement Mitte armasuisse Immobilien), Florian Kühne (Stadtarchitekt Thun).

Die 1. Etappe sieht auf dem Areal Allmendstrasse den Neubau von Ausbildungsgebäuden sowie von harten Aussenflächen für die Instandhaltungsschule vor. Die Bauten enthalten Ausbildungs- und Theorieräume mit den notwendigen Nebenräumen wie Sanitär-, Betriebs- und Lagerräume und sollen der Armee ab 2024 zur Verfügung stehen. Die Kosten der 1. Etappe belaufen sich auf insgesamt 76.4 Millionen Franken, die das Parlament mit dem Immobilienprogramm 2019 bewilligt hat.

Flexible, funktionale Bauten

Der Projektvorschlag wurde mit Beteiligung der Stadt Thun mittels öffentlicher Ausschreibung ermittelt, die das Berner Architekturbüro 3B Architekten AG gewann. Der Entscheid zugunsten dieses Projekts erfolgte aufgrund der hohen Qualität bezüglich Städtebau und der grossen Funktionalität und Flexibilität der Bauten: Sie bieten einen hohen Grad an Entwicklungsmöglichkeiten bezüglich Nutzung und sind bei Bedarf einfach erweiterbar.

Die drei Gebäude nördlich der Grossen Allmend werden durch ein Vordach miteinander verbunden und bilden so eine städtebauliche Einheit. Nach Süden hin bestehen die Gebäude aus acht beziehungsweise zwölf Meter hohen Hallen. Diese orientieren sich durch grossflächige Öffnungen Richtung Grosse Allmend und sind für die Ausbildung der Truppen sowie für den Schutz von Fahrzeugen und technischen Ausbildungsinstallationen gedacht. Nördlich sind den Hallen zweigeschossige Ausbildungs- und Theoriesäle angefügt. Den Hallen vorgelagert sind harte Aussenplätze mit Verkehrs- und Abstellflächen. Zwischen den drei Gebäuden entstehen Grünflächen. Sie dienen als Zwischenräume und ermöglichen von der Allmendstrasse aus die freie Sicht in Richtung Grosse Allmend und die dahinterliegende Bergkette.

Nachhaltiger Baustoff Holz

Mit einer Gesamtlänge von rund 400 Meter entsteht an der Allmendstrasse einer der grössten Holzbauten der Schweiz. Die drei neuen Hallen werden ab der Bodenplatte komplett in Holz-Systembauweise erstellt. Armasuisse Immobilien beabsichtigt als Bauherr ausschliesslich Schweizer Holz zu verwenden. Mit Holz zu bauen bietet viele Vorteile: Neben den Termineinsparungen durch die Vorfabrikation sowie einer kurzen und wetterunabhängigen Montagezeit vor Ort ist Holz als nachhaltiger Baustoff ein ausgezeichneter CO2-Speicher. Das in diesem Projekt verarbeitete Holz speichert insgesamt über 3500 Tonnen CO2. Dies entspricht einem Zehntel des gesamten CO2-Ausstosses der VBS-Immobilien in einem Jahr oder dem jährlichen CO2-Fussabdruck von rund 800 Schweizer Personen.

Grossteil der Arbeiten regional vergeben

Bisher wurden rund 80% der auszuführenden Arbeiten im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB/VöB) ausgeschrieben. Dank dem wettbewerbsfähigen ansässigen Gewerbe konnten 90% der Arbeiten in der Region vergeben werden.

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