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Reger Austausch am ersten DEFTECH-Event dieses Jahres

Am ersten DEFTECH-Anlass dieses Jahres von armasuisse W+T referierten Expertinnen und Experten aus fünf verschiedenen Ländern und mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten zum Thema «High Altitude Platforms». Knapp 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen physisch vor Ort oder online teil.

22.09.2020 | Fachbereich Forschungsmanagement und Operations Research, Dr. Quentin Ladetto und Dr. Ulrich Langer

Symbolbild Karikatur Kronleuchter in Stadtform

 

Nachdem der letzte DEFTECH-Anlass aufgrund der Covid-19-Pandemie abgesagt werden musste, fand am 17. September 2020 nun der erste DEFTECH-Event dieses Jahres statt. In Thun, unter der Moderation von Quentin Ladetto und Ulrich Langer, referierten insgesamt 13 Spezialistinnen und Spezialisten zum Thema «High Altitude Platforms», kurz HAPs. HAPs sind Flugzeuge, Luftschiffe oder Ballone, welche sich in der Stratosphäre in etwa 17 bis 22 Kilometern über dem Boden bewegen oder verharren. Wie bereits verschiedentlich gezeigt, haben sie das Potenzial, in der Zukunft für eine Vielzahl von Diensten eingesetzt zu werden.

Zum ersten Mal fand der Event sowohl physisch, unter Einhaltung der Corona Regeln, als auch online via Bild- und Tonübertragung statt. Das Resultat war eine Mischung aus Referaten vor Ort und Expertinnen und Experten, welche online aus zum Teil verschiedenen Zeitzonen zugeschaltet wurden. Auch die zahlreichen Fragen und Gedanken kamen sowohl aus dem Publikum in Thun, als auch von den Teilnehmenden vor ihren Computern und führte allen Bedenken zum Trotz zu einem regen Austausch. Nebst den interessanten und lehrreichen Präsentationen von Herstellern und Fachexperten, bot der DEFTECH-Event ebenfalls die Möglichkeit das eigene Netzwerk zu erweitern. Ebenfalls konnten erste Erfahrungen mit dieser zweiteiligen Durchführungsform gesammelt werden. Bis auf wenige kleine Holpersteine, verlief der Anlass unter diesem Setting ohne grössere Probleme. Auch erste Rückmeldungen waren positiv und die vielen Vorteile aus der Sicht der Organisation wie auch aus Teilnehmersicht konnten überwiegen. Die Durchführung hat gezeigt, dass neue technologische Möglichkeiten, sinnvoll eingesetzt, einen echten Mehrwert bieten können.

DEFTECH - Defence Future Technologies - gehört zum Forschungsprogramm «Technologiefrüherkennung» von armasuisse Wissenschaft und Technologie. Es hat zum Ziel, disruptive technologische Entwicklungen zu erkennen und deren Auswirkungen in einem militärischen Kontext zu beurteilen. Der nächste DEFTECH-Event findet am 10. November 2020 statt. Er beschäftigt sich mit der Thematik «Human Machine – Interface and Interaction». Der Anlass ist für alle kostenlos. Anmeldungen werden ab Ende September entgegen genommen.