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Massiv weniger CO2-Ausstoss dank moderner Wärmeproduktion

Mit Blick auf die Immobilien des VBS liegt ein entscheidender Punkt im flächendeckenden Einsatz von erneuerbaren Energieträgern bei der Wärmeproduktion. Wie mit modernen Wärmeproduktionsanlagen in den nächsten Jahren tausende Tonnen CO2 eingespart werden können, erklärt Markus Bernath, Fachberater Energie bei armasuisse Immobilien.

Immobilien, Fachbereich Umweltmanagement, Normen und Standards, Markus Bernath

Markus Bernath trägt einen Schutzhelm, hält ein Notebook und steht auf einem Dach, im Hintergrund sieht man verschiedene Gebäude und die Bergkette um das Stockhorn.
Markus Bernath, Fachberater Energie bei armasuisse Immobilien

Das Klimapaket des Bundes sieht beim VBS vor, die Treibhausgasemissionen bis Ende 2030 um 40 Prozent gegenüber 2001 zu senken. Die restlichen Treibhausgasemissionen sind vollständig durch Minderungszertifikate zu kompensieren. Dies ist für armasuisse Immobilien eine herausfordernde Aufgabe, da der Immobilienbereich VBS rund 20 Prozent der Emissionen des Departements verursacht. Während der Treibhausgasausstoss seit 2001 im VBS bereits um beachtliche 80 000 Tonnen CO2 reduziert werden konnte, muss der Immobilienbereich VBS bis 2030 weitere rund 20 000 Tonnen CO2 einsparen. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, setzt das Immobilienmanagement des VBS auf den Verbund mehrerer Massnahmen, die insgesamt erhöhte Investitionen nach sich ziehen:

  • Bei den Immobilien wird der Energiebedarf reduziert und die Energie-Effizienz gesteigert.
  • Im Bereich der Mobilität werden Verwaltungsgebäude mit Ladestationen ausgerüstet, welche die elektrische Versorgung für kommende Fahrzeuggenerationen sicherstellen. 
  • Parallel dazu wird die erneuerbare Energieproduktion und Speicherung ausgebaut, unter anderem um den zusätzliche Energiebedarf an Elektrizität mittels Photovoltaikanlagen abzudecken. 
  • Die fossilen Wärmeerzeugungsanlagen werden ersetzt. Bei der Wärmeproduktion bietet sich das vergleichsweise grösste Potenzial um Treibhausgase einzusparen. Hierbei gilt es konsequent auf fossile Brennstoffe zu verzichten und auf erneuerbare Energieträger zu setzen.

Umweltfreundliche Heizsysteme reduzieren CO2-Ausstoss

Um das herausfordernde Klimaziel bis 2030 zu erreichen, investiert das VBS in den nächsten zehn Jahren knapp 90 Millionen Franken in umweltfreundliche Heizsysteme. armasuisse Immobilien als Eigentümervertreterin verfolgt dabei das konkrete Ziel, Wärmeerzeugungsanlagen mit erneuerbaren Energieträgern zu ersetzen. Diese Massnahme erfolgt grundsätzlich im Rahmen von Instandsetzungen, Nutzungsanpassungen und Gesamtsanierungen. Zudem werden grosse Ölheizungen aktiv angegangen und Sanierungsprojekte initialisiert. Als Ersatz für fossile Wärmeerzeugungsanlagen kommen verschiedene umweltfreundlichere Heizungssysteme in Frage, wie beispielsweise die Nutzung von Abwärme, Fernwärme, der Einsatz von Biomasse wie Holz (Schnitzelheizungen) oder Wärmepumpen wie auch Energiesubstitute. Mehr dazu lesen Sie in der untenstehenden Bildergalerie.


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