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«Verantwortung begleitet die grosse Bandbreite meiner Aufgaben»

Silvan Hunhevicz berichtet über seine bisherigen Erfahrungen im Hochschulpraktikum und seine Erwartungen für den weiteren Verlauf.

Fachbereich Kommunikation, Alisha Held

Foto von Silvan Hunhevicz, Hochschulpraktikant Aussenbeziehung
Silvan Hunhevicz schloss seinen Master in Geschichte und Philosophie an der Universität Zürich ab. Derzeit absolviert er ein Hochschulpraktikum im Fachbereich Aussenbeziehungen.

Wie hast du deine Zeit bei armasuisse bisher erlebt?

Sehr positiv. Ich durfte mich in ein super Team einfügen, mir wurde viel erklärt, man hat sich für mich Zeit genommen und ich habe dadurch extrem viel Neues gelernt. Herauszustreichen ist auch die grosse Bandbreite meiner Aufgaben: Über das Mitorganisieren von Anlässen bis hin zur Analyse von Rüstungspolitik ist alles dabei. Es wird mir bereits einiges an Verantwortung übertragen und dieses Vertrauen weiss ich sehr zu schätzen.

Ist dir das gelernte theoretische Wissen aus dem Studium eine Hilfe bei der Arbeit?
Geschichte und Philosophie sind keine Studien mit dem Zweck, das gelernte Fachwissen später eins zu eins anzuwenden. Vielmehr erlernt und erlangt man vertiefte Kenntnisse über Arbeitsmethoden, Schreibstile, Herangehensweisen, Denkmuster und kritisches Hinterfragen. Gepaart mit dem Allgemeinwissen über Politik und Gesellschaft, welches sich aus einem geisteswissenschaftlichen Studium ergeben, fühle ich mich bestens gerüstet, um die von mir verlangten Aufgaben zu erfüllen.

Was war deine grösste Herausforderung bisher?
Die Coronakrise und der damit verbundene Lockdown setzte bereits 2.5 Monate nach meinem Start bei armasuisse ein. Da war nicht sonderlich viel Zeit mir das nötige Wissen anzueignen, welches ich später im Homeoffice brauchte, als es nicht mehr ganz so einfach war mit meinem Team zu kommunizieren. Es war daher eine Herausforderung, trotz Homeoffice weiterhin in regelmässigem Kontakt zu bleiben und von ihrem Wissen zu profitieren. Doch dank dem grossen Engagement und der enormen Flexibilität aller Beteiligten haben wir diese Situation aus meiner Sicht gut meistern können.

Was möchtest du gerne noch machen, wenn möglich, in der zweiten Hälfte deines Praktikums?
Es klingt vielleicht unspektakulär, aber eigentlich möchte ich mein Praktikum nur so normal erleben, wie es in diesen Zeiten halt möglich ist. Aufgrund der Coronakrise war ich etwa ein Viertel meines Praktikums (insgesamt ein Jahr, von Januar bis Dezember) im Homeoffice. Für die zweite Hälfte wünsche ich mir, dass kein weiterer Lockdown nötig sein wird und ich mein Praktikum regulär zu Ende bringen kann.

Weisst du schon wie es nach dem Praktikum weitergehen soll?
Zurzeit prüfe ich verschiedenste Möglichkeiten, konkret ist aber noch nichts. Was ich aufgrund meines Praktikums aber nun weiss, ist, dass mir die Arbeit in der Bundesverwaltung sehr gefällt und ich es sehr spannend finde, Teil des Getriebes der Schweizerischen Eidgenossenschaft zu sein.