Sensorik

Die Armee braucht in den Bereichen Führung, Aufklärung und Überwachung aktuelle Lagebilder, um im Verteidigungsfall schnell wichtige Entscheide fällen zu können. Diese werden mittels modernster Sensoren erfasst. Experten spezifizieren und bewerten die Leistungsparameter aktueller und zukünftiger Sensorsysteme im ganzen elektromagnetischen Spektrum. Mit einer einzigartigen Messinfrastruktur werden Sensoren bezüglich der hohen technologischen Anforderungen für den Einsatz in komplexer und störungsreicher Umgebung untersucht.

Aktuell

Drohnen Signatur Messung

 

Drohnen Signatur Messung mit Synthetic Apertur Radar in Thun 

Für mittlere Aufklärungsdistanzen gibt es einen Trend zu hochauflösenden Radarsystemen, deren Arbeitsfrequenz oft im oberen GHz-Bereich liegt. Im Oktober 2017 führte W+T in der vorhandenen Messinfrastruktur eine umfangreiche Messreihe zur Bestimmung der winkelabhängigen Radarsignatur durch.

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Factsheet 1

Das Energiegesetz: neue Ziele im Luftraum

Windenergieanlagen

Windenergieanlagen können sich störend auf Luftraumüberwachungssysteme wie zum Beispiel Primär- oder Sekundärradare auswirken.Um das GS-VBS und die Luftwaffe bei der Beurteilung möglicher Störeinflüsse zu beraten baut W+T seine Beurteilungskompetenzen kontinuierlich aus. Dies beinhaltet industrielle und wissenschaftliche Erkenntnisse sowie eigene Erfahrungen, wie zum Beispiel aus experimentellen Untersuchungen gewonnen, bestmöglich in Abschätzungen einfliessen zu lassen.

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Factsheet 2

Prinzipversuch zur individuellen Infrarot-Tarnung mit speziellen Tarnanzügen

Infrarot Aufnahmen von Personen im Gelände mit heutigem (Links) und speziell beschichtetem Tarnanzug.

Aus einem speziellen Stoffmaterial, welches mit einer neu entwickelten Beschichtung versehen  wurde, fertigte ein Schweizer Industrieunternehmen Muster von Tarnanzügen für W+T an.

Die Anzüge zeichnen sich dabei mit einer Tarneigenschaft für den infraroten Spektralbereich aus. Mitte  Mai konnten im Rahmen einer Langzeitstudie mit der Truppe auf dem Waffenplatz am Monte Ceneri die Versuche zur individuellen Tarnung durchgeführt werden. Mit visuell und infrarot Kameras wurde die Tarnwirkung der Anzüge vor verschiedenen Hintergründen und zu verschieden Tageszeiten untersucht. Es konnte aufgezeigt werden, welche Möglichkeiten die neue Beschichtungstechnologie auf die Tarnwirkung hat, welche Herausforderungen es bei der Entwicklung gibt und welche Eigenschaften bezüglich Tragekomfort zu erwarten sind.

Factsheet 3

Untersuchung zur Mobilen Tarnung am Gepanzerten Mannschaft Transport Fahrzeug

Zwei GMTF mit montiertem Tarnkit unterwegs auf dem Waffenplatz in Bure

Letzten November konnten auf dem Waffenplatz Bure Versuche mit einem Tarnkit für den GMTF durchgeführt werden. Im Vergleich zu heute eingesetzten rechteckigen, einfachen Tarnnetzten (stationäre Tarnung) ist die zusätzliche Tarnwirkung auch während einer Verschiebung (mobile Tarnung) gegeben.

Tarneigenschaften werden regelmässig untersucht und überprüft. W+T testete mit einem mobilen Feldradar bei 94 GHz die Tarneigenschaften eines Tarnkits welches durch die Truppe am Fahrzeug angebracht wurde. Es konnte gezeigt werden, welche Möglichkeiten ein mobiles Tarnkit für den GMTF hat, welche Schwierigkeiten es bei der Entwicklung gibt und welche Eigenschaften etwa zu erwarten sind. Das zusätzliche Gewicht, der Aufwand bei Montage/Parkdienst und die Einschränkungen für die Fahrt ist mit dem verfügbaren Design und Material heute sicherlich noch eingeschränkt.

Factsheet 4

Einsatz der Multisensor Tracking Plattform von W+T

Multisensor Tracking Plattform

Die Schweiz ist Teilnehmerin an der politischen Initiative „Partnerschaft für den Frieden“, welche die NATO und 22 Partnerstaaten gemeinsam tragen. Dieses ist für die Schweiz ein wichtiges sicherheitsrelevantes Forum: Neben dem Einbringen von Interessen und Informationsaustausch, wird auch die Teilnahme an internationalen Kampagnen wie der Gegenmassnahme-Kampagne EMBOW ermöglicht. Mit der Multisensor Tracking Plattform hat W+T ein modernes Instrument als Kernsystem des Schweizer Teams bei diesen Kampagnen zur Verfügung.

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Factsheet 5

Kleindrohnen stellen für die Radarüberwachung eine Herausforderung

Kleindrohne

Kommerzielle Kleindrohnen werden je länger je günstiger. Dies ist ein Mitgrund weshalb ihre Verbreitung und daraus resultierend das Interesse an verlässlichen Überwachungslösungen stark zugenommen hat. Um die Auswirkungen und Möglichkeiten auf Radar als potentieller Überwachungssensor besser einschätzen zu können, wurden von W+T umfangreiche experimentelle wie auch numerische Untersuchungen mittels einer handelsüblichen Kleindrohne durchgeführt.

Factsheet 6

Ein Transportfahrzeug für Radar fast unsichtbar

GMTF im Tarnkit
GMTF im Tarnkit

Tarneigenschaften werden regelmässig untersucht und überprüft. W+T misst seit 3. August bis am 11. September 2015 in der Messhalle in Thun die Radarsignatur eines gepanzerten Mannschaftstransportfahrzeugs (GMTF). Die dafür verwendete Messinfrastruktur ist Teil einer Langzeitstudie, welche die Tarneigenschaften von Fahrzeugen auf ihre Sichtbarkeit hin untersucht und somit Verbesserungen in der Tarnung hervorbringen.

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Factsheet 7

Radartechnologie: Projekt PaBiRa – eine Studie mit Potential

Messaufbau PaBiRa
Messaufbau PaBiRa

Passivradar, eine Technologie mit Geschichte, wird erwachsen und ist auf dem Weg zur Marktreife.

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Wissenschaft und Technologie Sensorik
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