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Besichtigung der 12cm Festungsminenwerfer und 15,5 cm Bison-Geschütz-Stellung.

Das VBS hat Medienschaffenden die seltene Gelegenheit geboten, Festungsanlagen aus der Zeit des Kalten Krieges zu besichtigen. Es handelte sich um zwei 12cm Festungsminenwerfer sowie eine 15,5cm Bison-Geschütz-Stellung. 2018 hat das Parlament im Rahmen der Armeebotschaft beschlossen, beide Systeme ausser Dienst zu stellen.

18.06.2021 | Joller Romy, Fachbereich Kommunikation, Ressourcen und Support

 Eingang zur Bison-Festung.

 

Eine kleine Gruppe von Medienschaffenden fand sich in Trimmis (GR) ein. Die Besichtigungstour startete mit einer Führung durch die Festungsanlage mit den zwei 15,5 cm Bison-Geschützen gefolgt von der 12 cm Festungsminenwerfer-Stellung Landquart. Als Auskunftsperson auf Seiten der Armee stand Oberst i Gst Christoph Fehr, ehemaliger und letzter Kommandant der Festungsartillerie, zur Verfügung. Er kennt die Systeme bestens aufgrund seiner Funktion und erklärte den Anwesenden deren Einsatz und die Abläufe, die strategischen Hintergründe sowie die Gründe für die Ausserdienststellung.

Oberst i Gst  Christoph Fehr erklärt den Aufbau der Festung.
Oberst i Gst Christoph Fehr erklärt den Aufbau der Festung.

Eine weitere Festungsanlage mit 12 cm Festungsminenwerfer stand in Môtiers (NE) zur Besichtigung offen. Erneut nutzte eine kleine Gruppe von Medienschaffenden die Möglichkeit und nahm am Anlass teil. Die Anlage unterscheidet sich kaum von der Anlage in Landquart. Der Standort im Kanton Neuchâtel wurde jedoch für die aus der Westschweiz angereisten Medienschaffenden ausgewählt.

Der letzte Schuss der Festungsartillerie