Forschungsmanagement

Technologien entwickeln sich so rasch wie noch nie. Sie sind wesentliche Treiber bei der Ausgestaltung moderner Armeen und Schlüsselfaktoren erfolgreicher Operationsführung. Um Technologien kompetent und zukunftsgerichtet zu beurteilen, werden Partner aus Wissenschaft, Industrie und internationalen Organisationen beigezogen. Weiter stellt die  Entscheidungsfindung in einem zunehmend komplexen Umfeld hohe Anforderungen an Führungskräfte aus Verwaltung und Armee. Sie werden mit Hilfe von Modellbildungen und Simulationen unterstützt, um Entscheidungssituationen transparenter und überschaubarer zu machen.

Aufklärung und Überwachung

Das Forschungsprogramm Aufklärung und Überwachung des Kompetenzbereiches Wissenschaft und Technologie der armasuisse bearbeitet fünf fähigkeitsorientierte Kompetenzfelder im Bereich ISTAR (Intelligence, Surveillance, Target Acquisition and Reconnaissance). Dazu werden neue Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung aufgezeigt und technisch- wissenschaftliche Fachkompetenzen zu den Fähigkeitslücken der Armee aufgebaut. Dies wird mit Hilfe eines multi-lateralen Kooperationsnetzwerkes sichergestellt.

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Kommunikation

Informations- und Kommunikationstechnologien entwickeln sich rasch, die Entwicklungszyklen sind entsprechend kurz. Deshalb besteht ein Risiko, dass Technologien in absehbarer Zeit obsoleszent werden. Diesem Risiko muss mit neuen, technisch und wirtschaftlich ausgewogen Lösungen, begegnet werden. Um die notwendige technisch-wissenschaftliche Expertenkompetenz aufzubauen, werden Technologiemonitoringstudien, Forschungsprojekte sowie Feld- und Laborversuche mit Demonstratoren durchgeführt, wobei ein multi-laterales Kooperationsnetzwerk genutzt werden kann.

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Cyberspace und Information

Die operationellen Fähigkeiten der Armee nehmen im Cyberpace stark an Bedeutung zu. Das Forschungsprogramm Cyberspace und Information baut die notwenigen Expertenkompetenz auf, um die traditionellen militärischen Fähigkeiten in den Bereichen Nachrichtendienst und Führung in der Operationssphäre Cyberspace auszubauen. Dies wird durch Forschungsprojekte und Demonstratoren in Laborversuchen und im realen Umfeld sichergestellt.

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Wirkung, Schutz und Sicherheit

Informations- und Kommunikationstechnologien entwickeln sich rasch, die Entwicklungszyklen sind entsprechend kurz. Deshalb besteht ein Risiko, dass Technologien in absehbarer Zeit obsoleszent werden. Diesem Risiko muss mit neuen, technisch und wirtschaftlich ausgewogen Lösungen, begegnet werden. Um die notwendige technisch-wissenschaftliche Expertenkompetenz aufzubauen, werden Technologiemonitoringstudien, Forschungsprojekte sowie Feld- und Laborversuche mit Demonstratoren durchgeführt, wobei ein multi-laterales Kooperationsnetzwerk genutzt werden kann.

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unbemannte mobile Systeme

Unbemannte mobile Systeme werden das Operationsfeld von Sicherheitskräften grundlegend verändern. Die potentiellen Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig und reichen von der Informationsbeschaffung, Überwachung, Sicherung, Störung, Täuschung und Kampfmittelbeseitigung bis hin zu logistischen Aufgaben. Autonome Systeme reduzieren das Gefahrenpotential für den Menschen erheblich und sind daher prädestiniert für Einsätze in menschenfeindlicher Umgebung. Das Ziel des Forschungsprogrammes ist die Sicherstellung von technisch-wissenschaftlichen Kompetenzen zur Beurteilung autonomer Systeme in den Operationsphären Boden und Luft. Zudem werden operationelle Chancen und Risiken aufgezeigt. Schliesslich geht es auch um die Unterstützung der Schweizerischen Sicherheitspolitik im Bereich ethischer, völkerrechtlicher oder rüstungskontrollpolitischer Fragen in Zusammenhang mit autonomen Systemen.

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Technologiefrüherkennung

Das Forschungsprogramm „Technologiefrüherkennung“ hat zum Ziel disruptive Entwicklungen zu erkennen. Dabei werden Auswirkungen in einem militärischen Kontext beurteilt und mögliche Konsequenzen für die Schweizer Armee aufgezeigt. armasuisse Wissenschaft und Technologie leistet damit einen Beitrag zur Identifikation von zukünftigen Technologien, welche das militärische Umfeld massgeblich verändern. Die rechtzeitige Identifikation von Technologietrends mit disruptivem Potential, ermöglicht eine zeitgerechte Adressierung von Risiken bei der Weiterentwicklung und Planung der Armee. Dazu müssen Forschungsaktivitäten in verschiedenen Technologiebereichen kontinuierlich verfolgt und bewertet werden.

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Wissenschaft und Technologie Forschungsmanagement
und Operations Research
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Leiter Forschungsmanagement und Operations Research

Dr. Hansruedi Bircher
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