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Cyber-Defence und Information

Sicherheitsorganisationen sind immer stärker auf zuverlässige und sichere Informations- und Kommunikationsmittel angewiesen. Daher müssen die technologischen Entwicklungen und Bedrohungen im Informationsraum (Cyberspace) aufmerksam verfolgt werden. Informationssicherheit ist deshalb weit mehr als bloss Technologie. Die hinreichende Wirksamkeit von Schutzmassnahmen muss laufend mit den Einsatzverantwortlichen überprüft und abgestimmt werden, um im Fall eines Angriffs auf Informationen und Systeme schneller und effektiver handeln zu können. Solche Angriffe erfolgen lautlos, überraschend und können bei geringsten Schwachstellen grosse Schäden erzeugen.

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Risikoanalyse Informations- und Kommunikationssysteme

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Die Wirkung der Sicherheitskonzepte und der Sicherheitsmassnahmen müssen stetig unter Einsatz- und Bedrohungsszenarien nachgewiesen werden. Dazu werden Konzeptionsreviews und formale Information Systems Audits durchgeführt. Ergänzt werden können diese durch sogenannte Verifikations- und Penetrationstests, welche darüber Auskunft geben, wie leistungsfähig, robust und vertrauenswürdig der Informationsfluss sichergestellt ist.

Informationsmanagement und Informationssicherheitsmanagement

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Eine zentrale Aufgabe des Informationsmanagements und Informationssicherheitsmanagements ist, die Steuerungs- und Leistungserstellungsprozesse im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) zu gestalten und zu verbessern. Dazu gehört, dass die Strategie, Zielsetzungen und Ergebnisse laufend und die Risiken der IKT-Funktion umfassend beurteilt werden.

Kompetenzentwicklung «Cyber-Defence»

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Die Armee ist auf ein gezieltes Monitoring der Technologie- und Bedrohungsentwicklung angewiesen. Szenarien mit möglichen Handlungsoptionen und nachhaltigen, risikobasierten Schutzmassnahmen werden langfristig definiert. Dafür werden Prototypen und Demonstratoren entworfen und umgesetzt. Dies erlaubt Entscheidträgern, Entwickler und Anwender die Lücke von Vorstellungen hin zu konkreten Anforderungen zu schliessen und die Komplexität zu beherrschen.

Cyber-Defence Campus

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Der Cyber-Defence Campus stellt durch sein breites Know-how und sein internationales Kompetenznetzwerk das Bindeglied zwischen VBS, der Industrie, der Akademie und Hacker Communities in allen cyberrelevanten Themen dar. Um mit den rasanten Entwicklungen und den Bedrohungen im Bereich Cyber Schritt zu halten, wird der CYD Campus eng mit den akademischen Institutionen wie der ETHZ oder der EPFL zusammenarbeiten. Wo immer möglich wird zudem die Industrie mit eingebunden.

CYD Campus

Factsheet 1

SDR Systemarchitektur

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Software-defined Radio (SDR) Systeme werden optimalerweise in einer Struktur aufgebaut, wie dies bereits von klassischen Radios bekannt ist. Dabei passiert das Signal zuerst das RF Frontend, danach wird das Signal verarbeitet und zum Schluss für den Benutzer ausgegeben.

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Factsheet 2

Die Software sagt der Hardware, wo es lang geht...

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Der Technologietrend geht in die Richtung, dass sich die Spezialisierung von Hardwarekomponenten auflöst. Gesteuert werden die IKT Systeme primär nur noch über die Software.

Früher wurden Hardware-Komponenten jeweils durch eine günstigere mit höherer Leistungsfähigkeit bestückten Hardware-Komponenten ausgetauscht: Noch ein schnellerer Prozessor, noch mehr Speicher war die Devise. Mittlerweile werden Hardware-Kompontenten über Software gesteuert und somit miteinander vernetzt. Die generelle Virtualisierung aller IKT Ressourcen verspricht mehr Flexibilität zu tieferen Kosten, indem sie die verfügaren Ressourcen geeignet aufteilt und bedarfsgerecht einsetzt. Die konsequente Spezialisierung durch Softwarekonfiguration und -steuerung ermöglicht es beispielsweise, die notwendigen Verarbeitungs-, Speicher- und Netzwerkelemente mittels Softwarekonfiguration auf den benötigten Funktions- und Leistungsbedarf anzupassen und elastisch anzupassen. Es ist also, bildlich gesprochen, möglich, in kurzer Zeit von einem grossen Konferenzsaal in mehrere getrennte Schulungsräume zu wecheln und umgekehrt, da die Kapazitäten frei zugeordnet werden können. Zunehmender Gewinn an Flexibilität heisst aber gleichzeitig auch mehr Risiken. Die Experten von W+T untersuchen jegliche Soft- und Hardware-Systeme, indem sie diese regelmässig testen, vergleichen und sie auf ihre Sicherheit überprüfen.

Factsheet 3

Übung macht den Meister – die Welt des Simulationstrainings

Cockpit FA/18

W+T hat mit einer Übersicht den Bestand von Ausbildungs- und Simulationssystemen zusammengestellt. Ausbildung ist zentraler Pfeiler für alle Sicherheitsorganisationen, gerade bei der Schweizer Armee, da Ausbildungsmöglichkeiten, -zeiten und Ausbilder zunehmend knapper werden. Die Entwicklung gestützt auf eine Nutzwertoptimierung mit Blick auf die Ausbildungsergebnisse bleibt zentral.

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Factsheet 4

armasuisse - ETH Zürich-Team erhält Best Paper Award

Best Paper Award
Best Paper Award

Vincent Lenders (armasuisse Wissenschaft und Technologie) sowie David Gugelmann, Fabian Gasser und Bernhard Ager (ETH Zürich) wurden an der jährlichen Forschungskonferenz für digitale Forensik (DFRWS EU 2015) in Dublin ausgezeichnet.

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Factsheet 5

Methodische Entscheidungsfindung als strategische Kernkompe-tenz im veränderlichen Umfeld

Bereitstellung für Vorversuch
In der Praxis erprobt : Bereitstellung für Vor- versuch

Sicherheitsorganisationen wie das VBS, die Polizei oder die Kantone stehen vor der ständigen Aufgabe, sich in einem schnell entwickelnden Umfeld anzupassen. Methodisches Vorgehen schafft damit Entscheidungskompetenz und spart zusätzlich Kosten. W+T führt anlässlich eines Prinzipversuchs eine mehrstufige Untersuchung durch. Dabei geht es von der Simulation am Bildschirm bis in die ersten Vorversuche ins Feld zu einer Volltruppenübung.


Wissenschaft und Technologie Cyber-Defence und Information
Dr. Vincent Lenders
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