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Naturschutz

Storchennest

Das Storchenpaar ist im Winterquartier

20. August: Nachdem der Jungstorch bereits in Richtung Süden ausgeflogen ist, wurden der Storch und die Störchin am 18. August zum letzten Mal im Horst beobachtet. Mit dem Auszug der Störche endet die regelmässige Berichterstattung aus dem Horst an der Papiermühlestrasse in Bern für dieses Jahr.

 

4. Juli: Nach ausgiebigem Flügeltraining und vielen einsamen Stunden auf dem Horst, fliegt der Jungstorch seit dem 7. Juli täglich für mehrere Stunden auf Futtersuche. Im Spätsommer oder frühen Herbst wird er und seine Eltern CO2-neutral ins südliche Winterquartier fliegen.

 

22. Mai: Das turbulente April-Wetter mit Schnee, Frost, Sturm und zuletzt Dauerregen liess leider nur einen von ursprünglich drei Nestlingen mit reellen Chancen auf ein Ausfliegen zurück. Trotz teils schwierigen Wetterbedingungen gelang der Schweizer Storchpopulation in den vergangenen Jahren eine beispiellose Zunahme.

 

24. April: Über Ostern geriet Bewegung ins Nest und dem 6-er Gelege von BernerStorch: Am Karsamstag ging ein Ei zu Bruch und verschwand Stunden später aus dem Horst. Seit Ostermontag schlüpfen nun die Jungstörche.

 

18. März: Nochmals eine Woche früher als im Vorjahr liegt seit heute 00:15 das erste Ei im Storchenhorst von Bern.

 

4. März: Die Stöchin ist nicht mehr alleine: Der Storch der letzten drei Brutsaisons hat sich nun endlich zu ihr in den Horst gesellt.

 

12. Februar: Einen Tag früher als im Vorjahr ist das linksfüssig beringte Storchenweibchen auf seinen Horst im Berner Nordquartier zurückgekehrt.


Webcam

Bereits die vierte Saison in Folge lassen sich die Störche an der Papiermühlestrasse in Bern nieder, auf dem Kamin des denkmalgeschützten Gebäudes von armasuisse Immobilien. Die Webcam, die bereits im Vorjahr auf dem Dach installiert wurde, gibt ab sofort wieder rund um die Uhr interessante Einblicke in Freuden und Leiden der Storchenfamilie. Unter www.berner-storch.ch wird das Bild im 5-Minutentakt aktualisiert. Letztes Jahr beobachteten die Störche bis zu 8‘000 Tagesbesucher via Webcam.


Was bisher geschah: Kurzer Rückblick 2016 bis 2018

Das Storchenpaar hat sich im März 2016 im Berner Nordquartier niedergelassen, erstmals seit 1950. Ein Ereignis der besonderen Art, da die Weissstörche in der Schweiz einst ausgestorben und auch heute noch stark gefährdet sind.


Nach einer missglückten ersten Brutsaison kehrte das Paar Ende Februar 2017 aus dem Winterquartier in den Berner-Horst zurück. Die Freude war gross als Ende April vier Nestlinge schlüpften. Leider überlebte aufgrund des nasskalten Frühlingswetters nur einer der Jungstörche, der aber nach zwei Monaten Flugtraining im September gesund und munter ausflog.


Auch bis Ende Februar 2018 waren wieder beide Störche auf den Horst im Berner Nordquartier zurückgekehrt. Im März legte das Weibchen 5 Eier: Das erste Störchlein schlüpfte Ende April, Anfang Mai waren es schon deren vier Nestlinge. Leider wurde bald ein kleiner, schwacher Jungstorch nicht mehr im Nest gesehen, die drei verbleibenden Nestlinge entwickelten sich aber prächtig. Am 5. Juni erfolgte die Beringung der drei Jungstörche durch Storch Schweiz mit tatkräftiger Unterstützung der Berufsfeuerwehr Bern. Der Berner Storchenhorst war dann ab Mitte Juli tagsüber meist leer, weil die drei Jungstörche fliegen gelernt haben. Sie sind Anfang August in ihr südliches Winterquartier abgeflogen, ihre Eltern wurden Anfang September zum letzten Mal im Horst beobachtet.

 
 
 
 


Naturschutz

Seit 1999 hat das Kompetenzzentrum Natur VBS auf über 100 Armeearealen die schützenswerten Lebensräume kartiert und mit der militärischen sowie der Nutzung durch Dritte abgestimmt.

Armeeareale im Flachland haben heute einen Anteil von 13% an schützenswerten Lebensräumen, während der Landesdurchschnitt bei 4% liegt. Um das Aussterben weiterer Vogelarten zu verhindern, ist gemäss Vogelwarte ein Anteil von 8-12% der landwirtschaftlichen Nutzfläche nötig.

Seit 1999 siedelte sich im Panzerfahrgelände des Waffenplatz Thun jedes Jahr eine zusätzliche Brutvogelart an. Vergleiche zwischen dem Biodiversitätsmonitoring Schweiz und dem Biodiversitätsmonitoring VBS haben ergeben, dass es auf Armeearealen nicht mehr Brutvogelarten (38-40 Arten pro Quadratkilometer) als in Zivilarealen hat. 2/3 der gemäss Roter Liste bedrohten Vogel- und Pflanzenarten bevorzugen allerdings VBS-Areale.


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