print preview Zurück zur Übersicht Mitteilungen

Industrieorientierung von armasuisse 2019

Bern, 07.11.2019 – Auch in diesem Jahr stiess die von armasuisse (Bundesamt für Rüstung) veranstaltete Industrieorientierung auf grosses Interesse. Auf Einladung des Rüstungschefs kamen über 250 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Armee in der Mehrzweckhalle Kaserne in Bern zum Thema «Campus – Fabrik – Kaserne: Innovationen für die Sicherheit» zusammen.

08.11.2019 | Alisha Held Hochschulpraktikantin

Im Zentrum der diesjährigen Industrieorientierung von armasuisse standen Referate zum Thema «Campus – Fabrik – Kaserne: Innovationen für die Sicherheit». Auf Einladung des Rüstungschefs Martin Sonderegger referierten der Chef der Armee, Korpskommandant Philippe Rebord, sowie die Bundesrätin Viola Amherd. Die wichtigsten Entscheidungsträger für die Belange der Schweizer Armee referierten und diskutierten mit den anwesenden Teilnehmern.

Innovationen für die Sicherheit

In seiner Eröffnungsrede erläuterte Martin Sonderegger eindrücklich die Innovationen für die Sicherheit. Damit verbunden legte er den Fokus auf die Innovationen im Bereich Wissenschaft und Technologie (W+T). Er sprach über das Schweizerische Drohnen und Robotikzentrum (SDRZ), welches ein innovatives Instrument ist, um die Chancen und Risiken von den unbemannten Systemen und der Robotik zu beurteilen. Das Zentrum wird durch armasuisse W+T geführt und gemeinsam mit der Schweizer Armee in Thun betrieben. Zudem wird jährlich vom SDRZ der Anlass ARCHE zur Förderung der Zusammenarbeit von Forschung, Industrie und Militär lanciert. Diese bietet die Gelegenheit die Schweizer Robotik für die künftige Katastrophenhilfe zu untersuchen.

Kommende Rüstungsvorhaben

Der Chef der Armee, Korpskommandant Philippe Rebord, sprach anschliessend über die Rüstungsvorhaben für die Beschaffungsjahre 2019-2022. In den kommenden Jahren werden uns noch weitere grössere Vorhaben begleiten. Sehr wichtig sei es stets, die Armee als Gesamtsystem zu sehen und dieses auch kohärent weiterzuentwickeln, beispielsweise im Bereich Luft- und Bodenverteidigung. Zum Schluss erinnert er an die Bedeutung des Milizsystems in der Schweiz. «Das Milizsystem spielt eine wichtige Rolle für die Sicherheit der Schweiz und es benötigt die Unterstützung der Industrie. »

Industrie für die Sicherheit der Schweiz

Abgerundet wurde die Industrieorientierung armasuisse durch das Referat von Bundesrätin Viola Amherd, welche die Bedeutung der Industrie für die Sicherheit der Schweiz thematisierte. Die Förderung der Beschaffung von sicherheitsrelevanten Technologie- und Industriebasis im Inland wird stets angestrebt. In ihrem Schlusswort ermutigte Bundesrätin Amherd die Vertreter der Technologie- und Industriebasis, sich gemeinsam mit ihrem Departement für das Interesse der Bevölkerung einzusetzen und die Sicherheit des Landes zu schützen. «In einem sicheren Land kann die Wirtschaft florieren, und eine funktionierende Wirtschaft trägt dazu bei, dass ein Land sicher ist. »