Multispektrale Tarnmodule aus dem 3D-Drucker – ein erfolgreiches Forschungsprojekt zwischen der Schweiz und Deutschland
Im Rahmen einer Forschungskooperation hat armasuisse Wissenschaft und Technologie (W+T) mit weiteren Partnern die Möglichkeiten von additiven Verfahren zur Anwendung im multispektralen Tarnbereich erprobt. In einem Video werden das Kooperationsprojekt sowie aktuelle Forschungserkenntnisse vorgestellt.
Lucas Ballerstedt und Sarah Trösch, Stab, Kompetenzbereich Wissenschaft und Technologie

Die internationale Zusammenarbeit ermöglicht ein gesamtheitliches Bild von Forschungsergebnissen und fördert darüber hinaus die Kooperation. Der daraus entstehende Wissensaustausch deckt gemeinsame Herausforderungen und mögliche Lösungen dafür auf.
«Um heikle Stellen besonders gut zu tarnen, braucht es neue Forschungsansätze».
Im Rahmen des kooperativen Forschungsprojektes zu Herstellungsverfahren im Bereich der multispektralen Tarnung ist armasuisse Wissenschaft und Technologie (W+T) eine Zusammenarbeit mit der Wehrtechnischen Dienststelle für Schutz- und Sondertechnik (WTD52), dem Fraunhofer Forschungsinstitut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (FHR), dem Wehrwissenschaftlichen Institut für Werk- und Betriebsstoffe (WIWeB) und der Universität Bern eingegangen.
Die Forschungspartner haben sich unter anderem damit beschäftigt, wie heikle Stellen von Fahrzeugen getarnt werden können, damit die Fahrzeuge nicht durch Wärmebildkameras und Radargeräte entdeckt werden. In einem Pilotprojekt wurden deshalb neue Fertigungsmethoden zum Druck von Tarnmodulen untersucht. Die Wahl von geeigneten Materialien und das Drucken spezieller 3D-Strukturen ist bei diesem Verfahren besonders wichtig. Die dabei entstanden Prototypen wurden anschliessend auf ihre Eigenschaften untersucht. In einem weiteren Schritt werden die gewonnenen Erkenntnisse nun der schweizerischen und der deutschen Industrie zur Verfügung gestellt.
