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Vertragsunterzeichnung Erneuerung der Fahrzeuge für die Panzersappeurinnen und –sappeure

Am 2. Mai 2022 haben der Rüstungschef, Martin Sonderegger, und der Projektleiter, Benjamin Mazenauer, den Vertrag für die Erneuerung der Fahrzeuge für die Panzersappeurinnen und –sappeure unterzeichnet. Der Vertrag wurde in Bern zusammen mit Giuseppe Chillari, CEO GDELS-Mowag, unterschrieben. Insgesamt werden 60 Fahrzeuge vom Typ PIRANHA IV beschafft. Die Fahrzeuge werden voraussichtlich ab 2026 ausgeliefert.

05.05.2022 | Lucas Ballerstedt, Fachbereich Kommunikation, Kompetenzbereich Ressourcen und Support

Rüstungschef Martin Sonderegger und CEO von MOWAG drücken sich die Hand

 

Zur Erneuerung der seit 1963 im Dienst stehenden Raupenfahrzeuge M113 für die Panzersappeurinnen und -sappeure sollen gemäss Armeebotschaft 2021 60 neue Fahrzeuge vom Typ PIRANHA IV mit Waffenstation beschafft werden. Im Rahmen des Projektes werden ebenso diverse Zusatzsysteme und Frontanbauten geliefert. Dazu gehören unter anderem 60 Räumungsschilder, 24 Manipulator-Arme und 12 Minenräumpfluge. Der Verpflichtungskredit für diese Beschaffung beträgt insgesamt 360 Millionen Franken.

Die aktuellen Raupenfahrzeuge erreichen ihr Nutzungsende 2030 und müssen ersetzt werden. Mit dieser Neubeschaffung werden sich die Fähigkeiten der Panzersappeurinnen und -sappeure den aktuellen Bedrohungen anpassen, insbesondere dem gewandelten Konfliktbild und dem immer stärker überbauten Gelände.

Ein PIRANHA IV steht auf einem Feld.

 

Die zu beschaffenden Fahrzeuge PIRANHA IV zeichnen sich durch einen hohen Schutz der Truppe aus und sind mindestens so beweglich und mobil wie vergleichbare Raupenfahrzeuge. Zudem erfüllen die neuen Fahrzeuge strengere Abgasnormen und verbrauchen deutlich weniger Treibstoff. Sie sind damit umweltfreundlicher und energieeffizienter als die aktuell verwendeten Fahrzeuge. Die PIRANHA IV zeichnen sich zudem durch ihre Anpassungsfähigkeit aus, da jede Art von Frontanbauten auf jedem Radpanzer aufgebaut werden kann.

Diese Variante der PIRANHA IV sollen danach von 2026 bis 2055 genutzt werden.


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