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Erfassung von lokalen Wetterparametern mit Drohnen

Bei armasuisse W+T werden Versuche mit Drohnen zur Erfassung lokaler Wetterparameter durchgeführt. In wieweit diese «fliegenden Wetterstationen» Vor- und Nachteile gegenüber den Wettersondierungen mit Wetter-Ballonen haben, wird in Testkampagnen evaluiert.

20.08.2018 | Dr. Matthias Renker und Dr. Hans Pratisto

Meteodrohne bei der Erfassung von Wetterdaten
Meteodrohne bei der Erfassung von Wetterdaten

Speziell entwickelte Sensoren für Temperatur, Windrichtung, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit wurden von einer Schweizer Firma auf Drohnen integriert. Diese «fliegende Wetterstationen» können die Wetterparameter entlang einer vordefinierten Flugstrecke erfassen und mit den genauen Ortsinformationen abspeichern. Von großem Interesse und Nutzen sind die Wetterparameter für die Simulationen der ballistischen Schussmodelle oder für Berechnung der Ausbreitung von elektromagnetischer Strahlung in der Atmosphäre. Erste Versuche zeigten eine sehr gute Datenqualität mit hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung. In wieweit diese Datenerfassung die heute gängigen Wetterballone ergänzen oder ersetzten können müssen weitere Versuche zeigen. 

Meteodrohne von Meteomatics
Meteodrohne von Meteomatics

W+T Fachbereich Sensorik

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